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Paulownia 03

Paulownia: leicht und stabil; das „Aluminium“ unter den Hölzern als Beispiel für schnell nachwachsende Rohstoffe

Aktuell

3. April 2019

Abschlussarbeiten am Forschungsbereich.

Prof. Pude stellt mögliche Abschlussarbeiten (BSc, MSc) vor. 10 Uhr (c.t.), Hörsaal wird noch bekannt gegeben.

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Vera Breiing

 

Projekt

Biobasierte, selbsttrocknende Pflanzenöle zum Schutz von Pflanzen gegenüber Umweltstress

 Pflanzliche Inhaltsstoffe wie Öle haben als Naturstoffe in der pflanzenbaulichen Praxis zur Erhaltung der Pflanzengesundheit ökologische Vorteile, da sie aufgrund ihrer guten biologischen Abbaubarkeit und geringen Toxizität die Umwelt nicht belasten. Doch obwohl Pflanzenstärkungs- oder Pflanzenschutzmittel auf Basis pflanzlicher Inhaltsstoffe und –produkte beschrieben und auch für den ökologischen Landbau zugelassen sind, ist deren Einsatz noch nicht so verbreitet wie dies für chemische Pflanzenschutzmittel der Fall ist; denn der Einsatz von Pflanzenölen ist problematisch, da die hohe Viskosität der Pflanzenöle zu einem Verstopfen der Düsen bei Spritzapplikation führen kann. Zudem ist die Stabilität von Öl-Lösungsmittel-Emulsionen oft nicht ausreichend.Das Projekt „Biobased Plant Skin Protection“ soll die Möglichkeit untersuchen, Öle aus Pflanzen so herzustellen, dass sie als umweltschonende Pflanzenstärkungs- oder Pflanzenschutzmittel bzw. als Träger für Wirkstoffe eingesetzt werden können, ohne dass die oben genannten Probleme auftreten. Das primäre Ziel ist es, die dazu notwendigen Grundlagen und Mechanismen (in vitro und in vivo) zu erarbeiten und die Einsatzmöglichkeiten im ökologischen Pflanzenbau zur Gesunderhaltung von landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Nutzpflanzen unter Praxisbedingungen zu erproben.Neben Methoden zur Untersuchung der Wirkung von Substanzen auf Pflanzen, Schaderreger und Umweltstress werden zusätzlich nicht-invasive Messverfahren eingesetzt, die eine hohe zeitliche und räumliche Auflösung von auftretenden Effekten auf die Pflanzengesundheit ermöglichen.

 

Betreuung

Wissenschaftlich wird das Projekt am Außenlabor Campus Klein-Altendorf  von Dr.  rer. hort. Thorsten Kraska betreut. Das Promotionsprojet wird betreut durch Prof. Dr. Ralf Pude.

 

Partner

Petry Oberflächentechnik (Meckenheim), Ansprechpartner: Michael Petry

 

Finanzierung

Das Projekt wird ab 08 / 2016 durch ein Promotionsstipendium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU, AZ: 20016/420) unterstützt.

 

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