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Paulownia 03

Paulownia: leicht und stabil; das „Aluminium“ unter den Hölzern als Beispiel für schnell nachwachsende Rohstoffe

Aktuell

31. August 2020

Interview von Prof. Pude zur Bioökonomie, Nachhaltigkeit und Nachwachsenden Rohstoffen für 96bonnFM im Rahmen der Serie "Wissensbissen" (Folge 13: Bioökonomie).


13. August 2020

Eröffnung des Papiertechnikums durch NRW. Minsterin Ursula Heinen-Esser und den Kanzler der Univerität Bonn Holger Gotschalk
Einweihung Papiertechnikum 2020
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Aktuelle Themen für Abschlussarbeiten

Hier finden Sie aktuelle Themen für Abschlussarbeiten (Bachelor, Master) im Forschungsbereich Nachwachsende Rohstoffe (inklusive Arznei- und Gewürzpflanzen) von Prof. Pude. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an uns (Kontakt). Sie finden hier sowohl "feste" Themen als auch Themenbereiche, wo es unterschiedliche Einzelthemen gibt. Entweder Sie scrollen durch die Liste von Themen oder gelangenüber die folgenden Verweise direkt zu einem Themenblock. Die vollständige Auflistung der Themen und deren Beschreibung ist nicht in der Reihenfolge der Themenbereiche.

Nachwachsende Rohstoffe (allgemein) für eine nachhaltige Produktion (Prof. Dr. Ralf Pude)

Baustoffe, Verpackungen und innovative Materialien aus Nachwachsenden Rohstoffen (Prof. Dr. Ralf Pude)

Durchwachsene Silphie & Virginische Fächermalve (Dr. Christian Wever)


 

Nachwachsende Rohstoffe in einer nachhaltigen gärtnerischen und landwirtschaftlichen Produktion & Kaskadennutzung (Dr. Thorsten Kraska)

 
 
 

Arznei- und Gewürzpflanzen (Hanna Blum)

 
 
 
 


Phänotypisierung der Durchwachsenen Silphie (Silphium perfoliatum)

Am Campus Klein-Altendorf wird die weltweit größte Sammlung unterschiedlicher Akzessionen von Silphium perfoliatum kultiviert und genutzt, um Grundlagen der Silphium-Zucht zu legen. Hierzu sollen im Rahmen mehrerer Abschlussarbeiten die vorhandenen Akzessionen phänotypisiert und analysiert werden. Bonitiert werden je nach Fragestellung Einzelpflanzen (z.B. Wuchshöhe, Blütenstadium, usw.), oder ganze Versuchsparzellen (z.B. Ertrag, Lagerbildung, usw.), wobei auch der Einsatz von Sensoren zur Phänotypisierung angedacht ist.

  • Kontakt und nähere Information:  Dr. Christian Wever ([Email protection active, please enable JavaScript.])
  • Betreuung: Dr. Christian Wever, Christoph Korte
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: ab Mai 2020
  • Geeignet für: BSc, MSc
 
 
 

Analyse der Ökosystemdienstleistung der Durchwachsenen Silphie (Silphium perfoliatum)

Am Campus Klein-Altendorf wird die weltweit größte Sammlung unterschiedlicher Akzessionen von Silphium perfoliatum kultiviert. Auffällig ist die Vielfalt an Lebewesen, die in dieser Kultur einen Lebensraum bzw. Nahrung finden. Eine Analyse der Ökosystemdienstleistung kann für viele Aspekte erfolgen. Zentral ist die Fragestellung, ob generelle Unterschiede zwischen den einzelnen Akzessionen feststellbar sind. Konkrete Themen werden in Zusammenarbeit mit den StudentInnen erarbeitet.
  • Kontakt und nähere Information:  Dr. Christian Wever ([Email protection active, please enable JavaScript.])
  • Betreuung: Dr. Christian Wever, Christoph Korte
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: ab Mai 2020
  • Geeignet für: BSc, MSc
 
 
 

Entwicklung tetraploider Pflanzen der Durchwachsenen Silphie (Silphium perfoliatum)

Pflanzenzellen sind im Gegensatz zu tierischen Zellen in Lage, bei einer Vermehrung der Chromosomensätze pro Zelle, lebensfähig zu bleiben. Zudem gehen mit dieser sogenannten Polyploidisierung oftmals Veränderungen des Phänotyps einher (z.B. Stängeldicke, Blütengröße). Im Rahmen mehrerer Abschlussarbeiten soll die Durchwachsene Silphie (diploid) zunächst mit Hilfe von Colchicin polyploidisiert und die entstandenen Pflanzen im Anschluss agronomisch bewertet werden.
  • Kontakt und nähere Information:  Dr. Christian Wever ([Email protection active, please enable JavaScript.])
  • Betreuung: Dr. Christian Wever, Christoph Korte
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: ab November 2019
  • Geeignet für: BSc, MSc
 
 
 

Phänotypisierung der Samen unterschiedlicher Akzessionen

Verschiedene Akzessionen sowie unterschiedliche Ordnungen der Blüten generieren unterschiedlich geformte Samen, was für weitere Verwendung (Aussaat) Schwierigkeiten mit sich bringen kann. Im Rahmen von Abschlussarbeiten sollen Blüten verschiedener Akzessionen bestäubt und anschließend die vollentwickelten Samen vermessen werden. Konkrete Themen werden in Zusammenarbeit mit den StudentInnen erarbeitet.
  • Kontakt und nähere Information:  Dr. Christian Wever ([Email protection active, please enable JavaScript.])
  • Betreuung: Dr. Christian Wever, Christoph Korte
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: Mai 2020
  • Geeignet für: BSc, MSc
 
 
 

 

Analyse der Wirkung von Phytohormonen zur Steigerung der Entwicklungsrate von Silphium perfoliatum Embryonen in vitro

Die in vitro Kultur bietet für die züchterische Bearbeitung der Durchwachsenen Silphie großes Potenzial für zeitliche Effizienz. Eine Kombination unterschiedlicher Manipulationen könnte die Generationszeit drastisch verkürzen. Die Keimfähigkeit der explantierten Embryonen in vitro schwankt jedoch stark mit dem Entwicklungsalter, sodass ein Einsatz bestimmter Phytohormone naheliegend ist, um die Effizienz weiter zu steigern. Im Rahmen der Abschlussarbeit soll dies näher evaluiert werden.
  • Kontakt und nähere Information:  Dr. Christian Wever ([Email protection active, please enable JavaScript.])
  • Betreuung: Dr. Christian Wever, Martin Greve
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: Februar 2020
  • Geeignet für: BSc, MSc
 
 
 

Einfluss der Stratifikation auf die Keimfähigkeit von Embryonen und Samen in Zellkultur

Die in vitro Kultur bietet für die züchterische Bearbeitung der Durchwachsenen Silphie großes Potenzial für zeitliche Effizienz. Eine Kombination unterschiedlicher Manipulationen könnte die Generationszeit drastisch verkürzen. Eine Möglichkeit der Manipulation ist die in vitro Kultur unreifer Embryonen. Eine Stratifikation könnte die Weiterentwicklungsrate der Embryonen erhöhen, was es durch eine empirische Abschlussarbeit zu evaluieren gilt.
  • Kontakt und nähere Information:  Dr. Christian Wever ([Email protection active, please enable JavaScript.])
  • Betreuung: Dr. Christian Wever, Martin Greve
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: Februar 2020
  • Geeignet für: BSc
 
 
 

Evaluation des notwendigen Kältereizes zum Übergang vom vegetativen zum generativen Wachstum bei Silphium perfoliatum

Eine zeitliche Minimierung der Vernalisation bei der Durchwachsenen Silphie stellt ein großes Potenzial für die Straffung der Generationszeit dar, was bei der Züchtung von Silphium von großem Vorteil wäre. Im Rahmen einer Abschlussarbeit soll erarbeitet werden, wie sich unterschiedliche klimatische Bedingungen auf die Vernalisation der Durchwachsenen Silphie auswirken. Konkrete Themen werden in Zusammenarbeit mit den StudentInnen erarbeitet.
  • Kontakt und nähere Information:  Dr. Christian Wever ([Email protection active, please enable JavaScript.])
  • Betreuung: Dr. Christian Wever, Martin Greve
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: November 2019
  • Geeignet für: BSc, MSc
 
 
 

 

Entwicklung einer BBCH-Skala für die Durchwachsenen Silphie

Die Durchwachsene Silphie zeigt großes Potenzial als alternative mehrjährige Biomassepflanze. Für eine bessere Einordnung der Entwicklungstadien fehlt es jedoch bisher an einer BBCH-Skala. Konkrete Themen werden in Zusammenarbeit mit den StudentInnen erarbeitet.
  • Kontakt und nähere Information:  Dr. Christian Wever ([Email protection active, please enable JavaScript.])
  • Betreuung: Dr. Christian Wever, Martin Greve
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: März 2020
  • Geeignet für: MSc
 
 
 

Entwicklung einer klonalen Vermehrungsmethode von Silphium perfoliatum

Die gezielte vegetative Vermehrung der Durchwachsenen Silphie ist für Züchtungsprozesse von großer Bedeutung. Die Etablierungsmöglichkeiten unterschiedlicher vegetativ vermehrter Jungpflanzen soll empirisch erfasst und bewertet werden. Konkrete Themen werden in Zusammenarbeit mit den StudentInnen erarbeitet.
  • Kontakt und nähere Information:  Dr. Christian Wever ([Email protection active, please enable JavaScript.])
  • Betreuung: Dr. Christian Wever, Martin Greve
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: April 2020
  • Geeignet für: BSc, MSc
 
 
 

Nicht-chemische Unkrautbekämpfung mittels innovativer Wasserstrahltechnik

Gesucht wird ein pfiffiger Student/in, welcher ein ganz neues und vor allem interdisziplinäres Verfahren erproben möchte. Dazu wird extra ein kleiner Laborstand aufgebaut. Es erfolgt eine Zusammenarbeit mit dem Steinbeis-Beratungszentrum für Hochdruck-Wasserstrahltechnik (Ulm). Die Grundidee soll über den USL finanziert werden und könnte bei erfolgreichem Projektverlauf in ein größeres Forschungsvorhaben münden.

  • Kontakt und nähere Information: Prof. Pude ([Email protection active, please enable JavaScript.])
  • Betreuung: Georg Völkering / Prof. Pude
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • geeignet für: MSc (BSc)
 
 
 

Erfassung der N-Dynamik verschiedener Wirtschaftsdünger aus Miscanthus im Feldversuch mit Winterweizen

In einem mehrjährigen Feldversuch wurden bereits verschiedene feste und flüssige organische Wirtschaftsdünger zur Wintergerste, Senf und Zuckerrübe appliziert. Dieselben Düngervarianten werden als Startgabe zum Winterweizen erneut ausgebracht. Mithilfe von verschiedenen Bodenanalysen und Pflanzenbonituren wird die N-Dynamik der Wirtschaftsdünger im System Boden-Pflanze bestimmt. Ziel ist die Erfassung der N-Versorgung des Wintergerstenbestandes, der N-Menge, die für den Winterweizen aus den verschiedenen Wirtschaftsdüngern mineralisiert und damit pflanzenverfügbar wird, sowie die Erfassung der gebundenen N-Menge durch Bodenmikroorganismen.
  • Kontakt und nähere Information: Michael Stotter ([Email protection active, please enable JavaScript.])
  • Betreuung: Michael Stotter
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • geeignet für: MSc (BSc)


 

 

 

 
 

Hortensien als Nachwachsender Rohstoff - von der Zierpflanze zur Nutzpflanze

Bestimmte Zierpflanzen haben neben dem offensichtlichen dekorativen Charakter weitere Nutzungsmöglichkeiten, die sie als Nachwachsenden Rohstoff interessant machen könnten. Insbesondere stoffliche Nutzungen spielen dabei eine immer größere Rolle. So werden qualtätsbestimmende Inhaltsstoffe aus Pflanzen für die Bioökonomie immer wertvoller, können so doch Rohstoffe nachhaltig produziert werden und erdölbasierte Produkte ersetzen helfen. Hier setzt die Forschung am Forschungsbereich für Nachwachsende Rohstoffe an. Wir wollen aus "neuen" (Zier)Pflanzen Kulturpflanzen entwickeln, um daraus innovative biobasierte Produkte für eine nachhaltige Industrieproduktion gewinnen können. In diesem spannenden Kontext gilt es auch mit uns kreative Wege in der Erforschung dieser neuen Kulturpflanzen zu bestreiten, denn für einen erfolgreichen Anbau und Nutzung dieser Pflanzen ist es notwendig die Physiologie der Pflanzen zu verstehen, wie sie sich unter verschiedenen Kulturbedingungen (z.B. Stress) verhalten oder wie man möglichst genau Vorhersagen über die Inhaltststoffe machen kann.
Im Forschungsbereich beschäftigen wir uns insbesondere mit einer dieser neuen Pflanzen: Hortensien, die man vor allem wegen ihrer Blüte als Zierpflanze in fast jedem Garten finden kann. Bestimmte Arten der Teehortensien (Hydrangea macrophylla var. serrata) sind als Nachwachsender Rohstoff für industriell wertvolle Inhaltsstoffe interessant. In den  Studierendenprojekten (BSc, MSc) können unterschiedlichste theoretische (Literatur) als auch praktische (experimentelle) Fragestellungen bearbeitet werden. Diese reichen von der Botanik der Pflanzen über das Wachstum, Anbau, Ernte, Nachernteverfahren,Inhaltsstoffe bis hin zur gezielten Kultursteuerung und Phänotypisierung unter wechselnden Umweltbedingungen (z. B. Trockenstress, Licht). Wir suchen engagierte, aber vor allem kreative Studierende, die mit uns gemeinsam an einer höchst interessanten und bis jetzt als Nachwachsenden Rohstoff ungewöhnlichen und neuen Pflanzen forschen möchten.
Ab Januar 2019 fördert die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) ein Projekt zur Erforschung zur Nutzung von Teehortensien (Hydrangea macrophylla var. serrata). Mit Partnern aus der Industrie, Züchtern und anderen Hochschulen werden die Kultivierung, Verarbeitung und die Weiterentwicklung von Hortensien als Nachwachsender Rohstoff für qualitätsbestimmende Inhaltststoffe untersuchen. Dazu werden am Campus Klein-Altendorf sowohl Freilandversuche als auch umfangreiche Gewächshausexperimente stattfinden.
 
 

 

Nachhaltige Pflanzsubstrate aus Miscanthus - mehr als nur Torfersatz; Kaskadennutzung

Wir konnten zeigen, dass Miscanthus als Pflanzsubstrat für Tomaten, Gurken oder Erdbeeren im Gewächshaus geeignet ist und zu gleichen Erträgen und Fruchtqualitäten führt wie herkömmliche Substrate (z.B. Steinwolle, Kokosfasern, Torf). Damit steht eine nachhaltige Alternative für Torf und andere nicht nachhaltige Pflanzmedien (z.B. Steinwolle) zur Verfügung und könnte diese ersetzen. Um die Eigenschaften von Miscanthus als Pflanzsubstrat verbessern zu können, müssen wir die physikalischen und chemischen Eigenschaften und besonders deren Bedeutung für das Pflanzenwachstum besser verstehen, um diese an die jeweilige Kultur anpassen zu können. In den Abschlussarbeiten soll besonderes Augenmerk auf biologische, physikalische und chemische Eigenschaften der Substrate gelegt werden und wie sich diese auf die Pflanze auswirkt.  In eignen Versuchen soll die Bedeutung dieser Parameter auf das Wachstum von Pflanzen untersucht werden. Neben der Erfassung der Substratparameter, soll  auch das Pflanzenwachstum (z.B. Biomasse) untersucht und eine Phänotypisierung der wichtigen Merkmale mit nicht invasiven Verfahren (Sensoren) vorgenommen werden. Bei theoretischen Arbeiten werden Teilgebiete aus der Substratforschung mit Blick auf nachhaltige Pflanzsubstarte untersucht. Wir suchen vor allem Studierende, die mit uns neue Wege beschreiten möchten und kreativ mit uns an Lösungen arbeiten. Insbesondere sollen die Studierende die Möglichkeit bekommen eigene Experimente zu enwtickeln und selbständig Forschungsfragen bearbeiten.

In diesem Bereich bleiben wir aber nicht bei der Erforschung von Pflanzsubstraten stehen. Wir möchten neue Wege aufzeigen, wie Pflanzsubstrate effektiver und damit ressourcenschonender genutz werden können. Dazu  forschen wir an der Möglichkeit der Kaskadennutzung. Kann man den Rohstoff Miscanthus VOR oder / und NACH der Nutzung als Pflanzsubstrat weiter nutzen oder nutzbar machen? Hier reichen die Ideen von der Möglichkeit der energetischen Nutzung oder der mehrmaligen Nutzung als Pflanzsubstrat bis hin zu komplexen Ansätzen, dass die Pflanzsubstrate anschließend einer industriellen Verwertung zugeführt werden könnten. Ob und wie solche Kaskaden möglich sind erfordert kreative Forschungsansätze. Unser Ziel ist es mit Ihnen komplexe Wertschöpfungsketten und Technologien für eine nachhaltige Zukunft vorzudenken und zu entwickeln.

 

 

 

Selbsttrocknende Pflanzenöle als Pflanzenschutz- und Pflanzenstärkungsmittel

Aus Nachwachsenden Rohstoffen / Pflanzen können eine Vielzahl von Ölen und Harzen gewonnen werden, deren Nutzungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Pflanzenproduktion noch nicht eingehend erforscht sind. In diesen Abschlussarbeiten sollen aber nicht die industriellen Anwendungsmöglichkeiten im Mittelpunkt stehen, sondern ob und wie spezielle Pflanzenöle und daraus abgeleitetete Produkte im Pflanzenbau selbst eingesetzt werden könnten. Es soll untersucht werden, welche Wirkung von sogenannten selbsttrocknenden Pflanzenölen auf Pflanzen (physiologische Veränderungen, Wachstum, Phytotoxizität) beobachtet werden können und wie diese gezielt nutzbar sein könnten (Schutz vor Stressfaktoren, Stressinduktion). Die zu untersuchenden pflanzlichen Öle und Harze sind biologisch abbaubar und haben keine bis sehr geringe ökologische Toxizität, sodass ein breites Anwendungsspektrum zu erwarten wäre. In unserer Forschung konzentrieren wir uns auf biotische Schadfaktoren wie Blattläuse (z.B. Schwarze Bohnenblattlaus) oder obligat biotrophe Pilze (z. B. Rost an Bohnen), die wir in vitro (z.B. Petrischalen), in vivo (an der Pflanze im Gewächshaus) aber auch in situ (Freiland) untersuchen und testen. Zudem befassen wir uns mit der Wirkung von Ölen, wenn Pflanzen abiotischen Stressfaktoren ausgesetzt werden (z. B. UV Strahlung, Trockenheit). Dabei ergaben / ergeben sich auch neue Erkenntnisse hinsichtlich des Wirkungsspektrums. Gemäß "allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei" (frei nach Paracelsus) konnten wir bereits beobachten, das wir die Wirkung steuern können. Um solche Effekte genauer messen zu können setzen wir auch nicht-invasive Messmethoden (Sensoren) ein. So erhalten wir ein komplexes Bild von möglichen Wirkmechanismen, die in Abschlussarbeiten analysiert werden sollen. Dabei bewegen wir uns zwischen der Möglichkeit eines Pflanzenschutzmittels oder einem Pflanzenstärkungsmittel oder einer Möglichkeit zur veränderten Stressantwort (positiv als auch negativ) von Pflanzen nach einer Behandlung mit selbsttrocknenden Pflanzenölen. Hierfür suchen wir Studierende, die Interesse an einer mitunter komplexen Wirkungskette haben, wo Ursache und Wirkung eng miteinander verbunden sind und wo überraschende Ergebnisse erzielt werden können.

Die Spannbreite der Abschlussarbeiten umfaßt theoretische und praktische Arbeiten. Bei den praktischen Arbeiten werden Versuche unter kontrollierten Bedingungen im Gewächshaus bis hin zu umfangreicheren Freilandexperimenten gemacht. Hierbei können Sie Einblicke in die aktuelle Forschung und auch Praxis gewinnen.

Unsere Vision in diesem Forschungsfeld ist es "grüne Lösungen" zu entwickeln, die auch den gesellschaftlichen Ansprüchen nach einer nachhaltigen Pflanzenproduktion und Schutz unserer Ökosysteme entspricht. Wir möchten hiermit einen Beitrag zur Entwicklung neuer innovativer Technologien für eine nachhaltige Zukunft in der LAndwirtschaft und Gartenbau leisten.

 

 

 

Einsatzmöglichkeiten von selbtstrockenden Pflanzenölen bei Kartoffeln im Freiland

2020 soll ein Kartoffelversuch am Campus Klein-Altendorf begleitet werden. Durch unterschiedliche Messungen soll untersucht werden, wie verschiedene Pflanzenöle auf Kartoffeln wirken. Insbesondere sollen physiologische Reaktionen der Pflanzen mittels nicht-invasiver Messmethoden erfasst werden. Veränderungen in der Photosyntheseleistung können durch Bestimmung der Chlorophyllfluoreszenz (MiniPAM II) und des Chlorophyllgehaltes (SPAD-Meter-Messung) bestimmt werden. Der stomatäre Widerstand soll mittels Porometrie (AP4) gemessen werden und kann über eine mögliche Veränderung des Gaswechsels informieren (Stomataöffnung bzw. -verschluss). Stressreaktionen sollen zudem mittels Blattspektrometrie (PolyPen) erfasst werden. Befall der Kartoffeln mit Pilzen und Insekten soll dokumentiert und bonitiert werden. Hierfür suchen wir Studierende, die sich an umfangreichen Freilandexperimenten und Praxisbedingungen beteiligen möchten.

 

 

 

Faserplatten: Baustoffe aus Nachwachsenden Rohstoffen (NaWaRo)

In einem laufendem Projekt wird für die Stoffliche Nutzung die Anwendbarkeit von NaWaRo , besonders von Miscanthus, in der Herstellung von Baustoffen untersucht. In den geplanten Studierendenprojekten können unterschiedlichste theoretische (Literatur), als auch praktische (experimentelle) Fragestellungen bearbeitet werden. Bisher wurden bereits Hartfaserplatten aus Miscanthus hergestellt und analysiert. Im Praktischen Teil steht die Untersuchung von drei Themenbereichen mit der Erhebung von neuen Daten im Vordergrund. Die Themen sind:  (1) Genotypenvergleich: Vergleich verschiedener Biomassen /Rohstoffe ( Pflanzen/Genotypen) bei gleichbleibendem Prozess, (2) Vorbehandlungen: Vergleich verschiedener  Vorbehandlungen bei gleichbleibendem Prozess und Rohstoff und (3) Prozessparameter: Vergleich verschiedener Prozessparameter
In den Theoretischen Untersuchungen bieten sich Literaturstudien zu den übergeordneten Effekten der aktuellen Problemstellungen  in der Formaldehydausdünstung und Verklebung von Holzmaterialien an. Des Weiteren können gewitzte Studenten sich mit dem Designprozess von Experimentellen Auseinandersetzen und ein eigenes Experiment des Praktischen Teils entwerfen.
  • Kontakt und nähere Information: Lüders Moll ([Email protection active, please enable JavaScript.] )
  • Betreuung: Lüders Moll
  • Art der Arbeit: experimentell/praktisch
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: jederzeit
  • geeignet für: BSc, MSc
 
 
 

Zement Baustoffe aus Nachwachsenden Rohstoffen (NaWaRo)

In einem laufendem Projekt wird für die Stoffliche Nutzung die Anwendbarkeit von NaWaRo , besonders von Miscanthus, in der Herstellung von Baustoffen untersucht. In den geplanten Studierendenprojekten können unterschiedlichste theoretische (Literatur), als auch praktische (experimentelle) Fragestellungen bearbeitet werden. Biomasse birgt Besonderheiten die bei der Einmischung in Zement berücksichtigt werden müssen. Ziel der Praktischen Untersuchungen ist es um die Eigenschaften einer NaWaRo Biomasse zu erfassen und die Systemrelevanten Parameter zu analysieren. In den Theoretischen Untersuchungen kann eine Literaturübersicht der Haupteffekte erstellt werden.

  • Kontakt und nähere Information: Lüders Moll ([Email protection active, please enable JavaScript.] )
  • Betreuung: Lüders Moll
  • Art der Arbeit: experimentell/praktisch
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: jederzeit
  • geeignet für: BSc, MSc
 
 
 

Analyse der Wurzelarchitektur bei Blauglockenbäumen (Paulownia species)

Bäume der Gattung Paulownia gehören zu den am schnellsten wachsenden Hölzern in unseren mitteleuropäischen Breiten. Aufgrund enormer Wachstumsraten, lässt sich in deutlich kürzeren zeitlichen Abständen hochwertiges Holz produzieren. Es werden verschiedene Arten für die Holzproduktion genutzt. Für den Klimawandel sind vor allem Arten tiefer Wurzelarchitektur von Interesse. Unterschiede in der Wurzelarchitektur bei den einzelnen Arten sind noch nicht intensiv analysiert worden. Ziel der Abschlussarbeit soll es sein, die native Wurzelarchitektur zu analysieren und die Änderungen dieser bei speziellen Düngeverfahren.

  • Kontakt und nähere Information:  Dr. Christian Wever ([Email protection active, please enable JavaScript.])
  • Betreuung: Dr. Christian Wever, Christoph Korte
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: ab März 2020
  • Geeignet für: MSc

 

Etablierung einer in vitro Propagationsmethode für Curcurbita foetidissima

Curcurbita foetidissima ist eine mehrjährige Kürbisart aus dem mittleren Westen der USA. Dieser Wildkürbis ist aufgrund enormer Pfahlwurzeln in der Lage monatelang ohne Regen auszukommen. Eine Aufnahme in die Kultur könnte vielversprechend sein. Problematisch sind die giftigen Bitterstoffe der Pflanzen. Die verursachenden Gene für die Bitterstoffe sind bei den Kürbisgewächsen bekannt. Um diese Gene auszuschalten zu können, muss allerdings zunächst eine Vermehrung über Kallus möglich sein. Im Rahmen der Abschlussarbeit soll ein Protokoll hierzu erarbeitet werden.

  • Kontakt und nähere Information:  Dr. Christian Wever ([Email protection active, please enable JavaScript.])
  • Betreuung: Dr. Christian Wever, Martin Greve
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: jederzeit
  • Geeignet für: MSc

 

Untersuchung verschiedener Paulownia-Selektionen hinsichtlich ihrer Eignung für den regionalen Anbau

Paulownia ist eine asiatische Gattung schnell wachsender Blauglockenbäume, deren Holz unter dem Namen ‚Kiri‘ vermarktet wird. Um den Anbau von Paulownia unter regionalen Bedingungen zu untersuchen, wurde 2017 eine Plantage mit sechs Hybriden angelegt und die Pflanzen mit zwei verschiedenen Mykorrhiza-Produkten behandelt. In 2020 soll in dieser vierjährigen Plantage eine Charakterisierung der einzelnen Selektionen stattfinden sowie der Einfluss der Mykorrhiza anhand pflanzenbaulichen Untersuchungen analysiert werden.

  • Kontakt und nähere Information:  Maren Maruhn ([Email protection active, please enable JavaScript.])
  • Betreuung: Maren Maruhn, Ralf Pude
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: Mai 2020
  • Geeignet für: BSc
 
 
 
 
 

Evaluation des Einfluss verschiedener Lagermethoden auf die Pollenvitalitöt bei Silphium perfoliatum L.

Für die Pflanzenzucht ist die Möglichkeit einer Vorratshaltung von Pollen von großer praktischer Bedeutung. Ob und wie lange Pollen gelagert werden kann ist bei der Gattung Silphium bisher völlig unbekannt. Erste Möglichkeiten und Lagerzeiten sollen im Rahmen der Abschlußarbeit experimentell ermittelt werden.
* Kontakt und nähere Information: Dr. Christian Wever ([Email protection active, please enable JavaScript.])
* Betreuung: Dr. Christian Wever
* Art der Arbeit: experimentell
* Ort: Campus Klein-Altendorf
* Beginn: ab Juni 2020
* Geeignet für: BSc, MSc
 
 
 

Phänotypische Evaluation verschiedener Sida hermaphrodita Akzessionen.

Am Campus Klein-Altendorf wird eine Sammlung unterschiedlicher Akzessionen vonSida hermaphrodita kultiviert. Einige der Herkünfte werden aktuell erstmalig in Europa kultiviert. Im Rahmen mehrerer möglicher Abschlussarbeiten können die vorhandenen Akzessionen phänotypisiert und analysiert werden. Bonitiert werden je nach Fragestellung Einzelpflanzen oder ganze Versuchsparzellen (z.B. Ertrag, Lagerbildung, usw.).
* Kontakt und nähere Information: Dr. Christian Wever ([Email protection active, please enable JavaScript.])
* Betreuung: Dr. Christian Wever
* Art der Arbeit: experimentell
* Ort: Campus Klein-Altendorf
* Beginn: ab Juli 2020
* Geeignet für: BSc, MSc
 
 

Analyse der Samen unterschiedlicher Akzessionen von Silphium perfoliatum L.

Verschiedene Akzessionen sowie unterschiedliche Ordnungen der Blüten generieren unterschiedlich geformte Samen, was für weitere Verwendung (Aussaat) Schwierigkeiten mit sich bringen kann. Im Rahmen von Abschlussarbeiten sollen Blüten verschiedener Akzessionen bestäubt und anschließend die vollentwickelten Samen vermessen werden. Konkrete Themen werden in Zusammenarbeit mit den Student*innen erarbeitet.
* Kontakt und nähere Information: Dr. Christian Wever ([Email protection active, please enable JavaScript.])
* Betreuung: Dr. Christian Wever, Christoph Korte
* Art der Arbeit: experimentell
* Ort: Campus Klein-Altendorf
* Beginn: Mai 2020
* Geeignet für: BSc, MSc
 
 

Phänotypisierung der Samen unterschiedlicher Akzessionen von Silphium perfoliatum

Verschiedene Akzessionen sowie unterschiedliche Ordnungen der Blüten generieren unterschiedlich geformte Samen, was für weitere Verwendung (Aussaat) Schwierigkeiten mit sich bringen kann. Im Rahmen von Abschlussarbeiten sollen Blüten verschiedener Akzessionen bestäubt und anschließend die vollentwickelten Samen vermessen werden. Konkrete Themen werden in Zusammenarbeit mit den Student*innen erarbeitet.
* Kontakt und nähere Information: Dr. Christian Wever ([Email protection active, please enable JavaScript.])
* Betreuung: Dr. Christian Wever, Christoph Korte
* Art der Arbeit: experimentell
* Ort: Campus Klein-Altendorf
* Beginn: Mai 2020
* Geeignet für: BSc, MSc
 
 
 

Analyse der …l-Zusammensetzung der Samen bei verschiedenen Silphium perfoliatum Akzessionen

Neben der energetischen Nutzung als Koferment in Biogasanlagen oder Viehfutter gibt es noch andere Nutzungsmöglichkeiten der Durchwachsenen Silphie. Beispielsweise wird sie am Campus Klein-Altendorf stofflich zur Papierherstellung genutzt und aufgrund ihrer hohen Blütenbildung/Samenproduktion und ihrer nahen Verwandtschaft zur Sonnenblume scheint eine Nutzung als …lpflanze ebenfalls als möglich. Im Rahmen einer Abschlussarbeit sollen hierzu Blüten bestimmter Silphium-Akzessionen gezielt bestäubt, die Samen nach der Reife geerntet und anschließend auf Inhaltstoffe untersucht werden.
* Kontakt und nähere Information: Dr. Christian Wever ([Email protection active, please enable JavaScript.])
* Betreuung: Dr. Christian Wever, Christoph Korte
* Art der Arbeit: experimentell
* Ort: Campus Klein-Altendorf
* Beginn: ab Juni 2020
* Geeignet für: MSc
 
 
 

Erfassung des Samenertrags der Durchwachsenen Silphie (Silphium perfoliatum)

Neben der energetischen Nutzung als Koferment in Biogasanlagen oder Viehfutter gibt es noch andere Nutzungsmöglichkeiten der Durchwachsenen Silphie. Beispielsweise wird sie am Campus Klein-Altendorf stofflich zur Papierherstellung genutzt und aufgrund ihrer hohen Blütenbildung/Samenproduktion und ihrer nahen Verwandtschaft zur Sonnenblume scheint eine Nutzung als …lpflanze ebenfalls als möglich. Im Rahmen einer Abschlussarbeit soll hierzu die Samenproduktion, durch die Erfassung von Ertragsparametern (Anzahl, TKM, etc.) bestimmter Silphium-Akzessionen, quantifiziert werden.
* Kontakt und nähere Information: Dr. Christian Wever ([Email protection active, please enable JavaScript.])
* Betreuung: Dr. Christian Wever, Christoph Korte
* Art der Arbeit: experimentell
* Ort: Campus Klein-Altendorf
* Beginn: ab Juni 2020
* Geeignet für: BSc, MSc
 
 
 

Entwicklung tetraploider Pflanzen der Durchwachsenen Silphie (Silphium perfoliatum)

Pflanzenzellen sind im Gegensatz zu tierischen Zellen in Lage, bei einer Vermehrung der Chromosomensätze pro Zelle, lebensfähig zu bleiben. Zudem gehen mit dieser sogenannten Polyploidisierung oftmals Veränderungen des Phänotyps einher (z.B. Stängeldicke, Blütengröße) und sind somit von züchterischem Interesse. Im Rahmen mehrerer Abschlussarbeiten soll die Durchwachsene Silphie (diploid) zunächst mit Hilfe von Colchicin polyploidisiert und die entstandenen Pflanzen im Anschluss agronomisch bewertet werden.
* Kontakt und nähere Information: Dr. Christian Wever ([Email protection active, please enable JavaScript.])
* Betreuung: Dr. Christian Wever, Christoph Korte
* Art der Arbeit: experimentell
* Ort: Campus Klein-Altendorf
* Beginn: ab November 2020
* Geeignet für: BSc, MSc
 
 
 

Evaluation des frühstmöglichen Entwicklungsstandes der Samen, an dem eine Keimung unter Zuhilfenahme von Phytohormonen möglich wird

Eine zeitliche Verkürzung der Samenruhe ist eine entscheidende Stellschraube, um die Generationszeit einer Pflanze im Züchtungsprozess zu verkürzen. Hierbei sollen händisch bestäubte Samen in definierten Zeitabständen der Pflanze entnommen und verschiedenen hormonellen Behandlungen unterzogen werden, um die notwendige Entwicklungszeit bis zur Ernte zu minimieren.
  • Kontakt und nähere Information: Dr. Christian Wever ([Email protection active, please enable JavaScript.])
  • Betreuung: Dr. Christian Wever, Martin Greve
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: Juli 2020
  • Geeignet für: BSc, MSc
 
 

Analyse der qualitätsbildenden und qualitätsmindernden Eigenschaften von Leinsamen und dessen Verarbeitungsprodukten (LINOVIT)

Forschungsvorhaben LINOVIT: Analyse der qualitätsbildenden und qualitätsmindernden Eigenschaften von Leinsamen und dessen Verarbeitungsprodukten

Untersuchung zum Anbau von Winter-Leinsorten am Campus Klein-Altendorf. In einer Versuchsreihe ab September 2020 wird die Anbauwürdigkeit verschiedener Ölleinherkünfte geprüft.  Neben pflanzenbaulichen Untersuchungen, werden an den getesteten Varianten qualitätsbildende Parameter untersucht.
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: September 2020 ( bis Mai 2021)
  • Geeignet für: BSc oder MSc

Die Arbeit in Winter-Lein wird ab 2021 auch in Sommer-Lein durchgeführt und kann ebenfalls im Rahmen einer BSc oder MSc gewählt werden. Beginn: März 2021

Cyclolinopeptide als Verursacher des bitteren Geschmacks von Leinöl? Sensorische Beurteilung verschiedener Leinölherkünfte. In Zusammenarbeit mit BioPlanèt (Ölmühle Moog).
  • Art der Arbeit: Experimentelle Arbeit
  • Ort: CKA und Lommatzsch
  • Beginn: November 2020
  • Geeignet für: MSc
 
 
 

Sortensichtung Kornblume

Sortensichtung Kornblume: Die Kornblumenblüten sind Bestandteile vieler Teemischungen. Im Rahmen einer Sortensichtung werden die Prüfmerkmale Blütenfarbe, Ertrag und Pflanzengesundheit geprüft sowie ein Katalog zur Blütenmorphologie erstellt.
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf, Wiesengut
  • Beginn: April 2021
  • Geeignete für: BSc und MSc
 
 
 
 

Unkrautkonkurrenz im Anbau von Wintermohn

Untersuchung zur Unkrautkonkurrenz im Anbau von Wintermohn. In einem Freilandversuch am Campus Klein-Altendorf werden die Effekte des Unkrautbesatzes, der Unkrautart und der mechanischen Unkrautregulierung im Anbau von Wintermohn untersucht.
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: Herbst/Winter 2020 oder Frühjahr 2021
  • Geeignet für: MSc
 
 
 

Optimierung der mechanischen Unkrautregulierung in Arzneipflanzen (Optimech)

Mit dem Forschungsvorhaben Optimierung der mechanischen Unkrautregulierung in Arzneipflanzen (Optimech) startet aktuell ein spannendes und umfangreiches Forschungsprojekt, welches im Kontext des Excellenzclusters PhenoRob, moderne Verfahren der Phänotypisierung und Kameraerkennung, mit klassischen Fragestellungen der Unkrautregulierung in Sonderkulturen verbindet.
Neben technischen Themen möchten wir pflanzenbauliche Begleitthemen sowie Untersuchungen des Unkrautpotentials anbieten. 
Unterschiedliche experimentelle Arbeiten
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: jederzeit möglich
  • Geeignet für BSc und MSc
 
 


Präzisionsstriegeltechnik in Petersilie

Einsatz von moderner Präzisionsstriegeltechnik in Petersilie. Da es sich bei Petersilie um eine eher empfindliche Kultur handelt, soll die Verträglichkeit des Einsatzes eines Präzisionsstriegels zur mechanischen Unkrautregulierung im Vegetationsverlauf untersucht werden. Dabei sollen Kennzahlen zum Einsatzzeitpunkt, Kulturpflanze und Maschineneinstellungen entwickelt werden.
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: ab März/April 2021
  • geeignet für: BSc
 
 
 
 

Einfluss der Bestandsdichte von Petersilie auf die Kulturführung und die Unkrautsituation

Einfluss der Bestandsdichte von Petersilie auf die Kulturführung und die Unkrautsituation. Zu untersuchen ist der Einfluss der Aussaatstärke auf die Bestandsentwicklung bis hin zur Ernte. Der Fokus liegt dabei auf der Ermittlung der Unkrautsensibilität von Petersilie und die Ertragsausbildung.

  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: ab März/April 2021
  • geeignet für: BSc



 
 

Einfluss einer mechanischer Unkrautregulierung auf die Mineralisationsrate im Anbau von Zitronenmelisse

Welche positiven Effekte lassen sich durch eine mechanische Unkrautregulierung auf die Mineralisationsrate im Anbau von Zitronenmelisse ableiten?
Untersuchung der Stickstoffmineralisation und der Wasserführung durch mechanische Bodenbearbeitung, Ableitung von umweltschonenden Aspekten des ökologischen Landbaus.
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: jederzeit möglich
  • Geeignet für MSc
 
 
 
 

Mechanischee Unkrautregulierungsverfahren in Pfefferminze, Melisse und Petersilie

Einsatz unterschiedlicher mechanischer Unkrautregulierungsverfahren in Pfefferminze, Melisse und Petersilie. An den drei Modellkulturen werden Geräte zur Unkrautregulierung in der Reihe geprüft. Ziel ist die Erarbeitung von Kennzahlen zum optimalen Einsatz der Geräte und zum Zusammenhang von Bodenfeuchte und Wirkungsweise der geprüften Werkezuge.
  • Art der Arbeit: experimentell
  • Ort: Campus Klein-Altendorf
  • Beginn: jederzeit möglich
  • Geeignet für MSc
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Stand: August 2020
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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